Aus der Vergangenheit führt auch ein Weg ins Glück

Hast Du dich schon mal gefragt, wie komme ich endlich aus dem sich ständig drehenden Karussell meiner Vergangenheit raus? Ich kenne fast keinen, der nicht irgendwann mal an diesem Punkt steht.

Zu fest prägt uns das Leben bereits in jungen Jahren, dann wenn wir noch so stark angewiesen sind, auf die Menschen die uns umgeben. Dann wenn wir noch keine wirkliche Wahlfreiheit haben, mit wem wir unsere Zeit verbringen und wessen Ansichten wir toll finden und welche wir lieber nicht hören wollen.

Die Abhängigkeit im Kindesalter- ein Fluch oder ein Segen?

Ich glaube diese Frage können wir nur mit weder noch beantworten. Als kleines Kind kennen wir gar nichts anderes, es ist normal, dass wir darauf angewiesen sind, dass Mutter und Vater uns mögen. Denn wenn sie uns mögen, dann geht es uns weitestgehend gut. Ja natürlich, auch das ist nicht immer die Regel…aber dazu später mehr.

Fast jeder von uns lernt, sich gut zu benehmen lohnt sich meistens. Passen wir uns an und tun wir, was uns gesagt wird, dann erhalten wir Anerkennung oder zumindest hin und wieder ein Lob.

So könnte man also sagen, dass unsere Eltern, insbesondere unser Vater bereits in der Kindheit einen grossen Baustein legt für unsere berufliche Zukunft. Selbst dann, wenn er gar nicht oder nur selten anwesend war.

Die Rolle der Mutter, aiaiai ja die hat es auch in sich. Wie haben wir unsere Mutter erlebt? Hat sie sich für die Familie aufgeopfert, war sie stets um alles und jeden besorgt, ausser um sich selbst? Hatte sie für die Kinder ein offenes Ohr oder nur für die Menschen rundherum? War sie in ihrer Rolle eher dominant oder still und angepasst?

Nein, es geht nicht darum irgendwem die Schuld für irgendwas zu geben…es ist vielmehr eine Erkenntnis, weshalb vielleicht einige Dinge in unserem Leben gerade so laufen, wie sie es eben tun. Insgeheim spüren wir oft selber, dass da noch das eine oder andere Tröpfchen aus der Vergangenheit mit dabei ist.

Was wir auf Biegen und Brechen ablehnen- dürfen wir besonders gut anschauen aus der vergangenheit!

Ja genau- dort wo wir den meisten Groll spüren, wo wir Menschen aus unserer Vergangenheit ablehnen, da steckt meistens unser “Ticket in die Freiheit” drin. Denn oft sind wir so darauf bedacht, auf keinen Fall so zu werden oder die Dinge anders zu machen als diese Menschen, dass wir genau so extrem in’s Gegenteil rutschen. Wir unterdrücken dann die Polarität des Lebens und verfallen in einseitige Muster. Natürlich tun wir das nicht mit Absicht, wir versuchen einfach unserer Meinung nach das Beste zu tun.

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Weisst Du, was das nicht wirklich witzige daran ist? Wir hören dann irgendwann den Spruch: Du bist genau wie deine Mutter oder dein Vater! Kennst Du das?

Und nicht selten regen wir uns dann darüber auf, weil wir doch genau das nicht wollten. Naja, was gesagt werden muss ist, dass wir in einer vorteilhaften Rolle sind. Wir sehen was uns nicht gefällt und entscheiden uns dann, auf keinen Fall so zu werden. Denkst Du, das ging deiner Mutter oder deinem Vater nicht auch mal so oder ähnlich?

Aus irgendeinem Grund kam es dann eben ganz anders…weil auch sie, da bin ich überzeugt davon, einfach ihr bestmögliches getan haben. Ob dies unserem Denken und Sinn entspricht, dass ist eine ganz andere Frage.

Vergangenheit hin oder her, es gibt eine “bittere” Wahrheit dazu…

Nämlich die, ob wir steckenbleiben oder nicht. Ja es klingt ganz einfach, weil ein jeder von uns eine ganz andere Vergangenheit erlebt hat, ich weiss.

Die einen finden sie ganz okay, weil sie alles hatten was sie brauchten und die anderen fühlen sich vom Schicksal besonder hart getroffen. Jeder hat recht, darum geht es gar nicht.

Doch ganz egal wie deine Vergangenheit war, sie ist vorbei. Heute gibt es niemanden mehr, den wir verantwortlich machen können dafür. Also doch, die gibt es schon, nur mit dem Unterschied das wir uns heute selber dafür entscheiden, ob wir abhängig sind von jemandem oder nicht. Ob wir andere für unser Leben verantwortlich machen oder eben nicht.

Als ich dann endlich von zu Hause ausgezogen war, mit knapp 16 Jahren, da fühlte ich mich echt mies. Ich hatte doch gar nichts und die Voraussetzungen die ich mitbrachte, waren in einem Kartenspiel betrachtet, ziemliche Nieten.

Ich fühlte mich meistens so, als ob mich das Leben bestraft hätte und wenn dann irgendetwas wieder mal schief ging, dann war es einfach ungerecht. Und es ging ziemlich oft schief, wie denn auch anders?!

Ich fühlte mich wie ein Ping-Pong Ball, der seine Flugbahn nicht bestimmen konnte!

Lange Zeit suchte ich die “Schuldigen” im Aussen, in meiner Kindheit. Wäre doch alles anders gewesen, dann könnte ich jetzt glücklich sein, ja das dachte ich oft. Und so verging Tag für Tag und es veränderte sich fast gar nichts.

Ich bestrafte mich selber jeden Tag auf’s Neue, indem ich mich für nicht gut genug hielt, immer mehr arbeitete um noch besser zu werden und immer wütender wurde über das, was war.

All die Dinge, Gewalt und Streit, emotionaler und körperlicher Missbrauch, Intrigen und noch so einiges mehr, hafteten an mir wie Honig. Nur nicht süss, vielmehr bitter und eiskalt.

Ich hatte nie gelernt, dass man die Wahl hat im Leben, es hatte mir nie jemand gezeigt oder auch nur ansatzweise vorgelebt.

Dann hatte ich wirklich genug. Ich stellte mir den Lauf des Lebens vor und dachte darüber nach, ob es wirklich möglich sei, dass einige vom Glück und andere vom Pech verfolgt werden? Irgendwie wollte ich das einfach nicht glauben- zum guten Glück.

Und genau da kommt der Punkt, der wirklich ALLES in meinem Leben verändert hat. Gerne möchte ich an dieser Stelle eine wundervolle Person erwähnen, welche genau diesen Moment auf den Punkt genau zusammengefasst hat: Byron Katie mit “the work”.

Natürlich wusste ich damals noch nichts von ihr und doch ist es genau das, was mich aufhorchen liess. Diese eine Frage, die einen unglaublichen Zauber in sich trägt:

Ist es wirklich wahr?

Sind diese Dinge die ich über meine Vergangenheit denke, wirklich wahr? Kann ich das mit absoluter Sicherheit sagen? Meine Antwort war: NEIN.

Es war nicht alles zu 100% IMMER nur schlecht, es war nicht nur Pech anwesend und vor allem WAR es und IST nicht mehr!

Da verstand ich endlich, dass es nie zu spät ist für eine Entscheidung- ich musste sie nur treffen! Wie einfach ist denn das, dachte ich mir?

Nun ja, einfach war es wirklich nicht, also die Entscheidung schon, dass was danach kam nicht immer, nein. Die Freiheit die sich jedoch bemerkbar machte, die war mehr als das wert. Ich habe hingeschaut, nochmals gefühlt wo ich es bisher nicht wirkich getan habe und bin Schritt für Schritt in die Richtung, die mir gefiel.

Eines möchte ich Dir an dieser Stelle sagen, liebe Seele. Wenn ich es kann, dann schaffst Du es auch!

Es ist nie zu spät dafür. Ich erlebe heute oft Menschen die um die 60 Jahre und auch älter sind, welche bis heute noch keinen Frieden mit ihrer Vergangenheit gefunden haben. Sei es Dir also wert, da wartet noch so vieles auf Dich, wenn Du JA sagst zu Dir und zu deinem Leben. Es ist ein Akt der Selbstliebe, wenn Du dich um Dich kümmerst.

Warte nicht noch länger, wenn Du weisst dass Du noch nicht frei bist von diesen Verletzungen, sie brauchen deine Aufmerksamkeit, ja deine Liebe.

Wenn Du nicht so richtig weisst, wo Du beginnen sollst, dann ist vielleicht mein Onlinekurs: “Löse in 4 Schritten, die Schatten deiner Vergangenheit” ein Anfang für Dich. Spür nach und was auch immer Du tust, es lohnt sich dass Du es angehst.

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Ich wünsche Dir viel Erfolg und Freude dabei liebe Seele.

Von Herz zu Herz

Graziella

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