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Warum Du nicht 40 Jahre damit warten solltest…

Hast Du dich schon mal gefragt, ob Du die Dinge tust, die Du wirklich tun möchtest?

Immer wieder ertappen wir uns doch selber dabei, wie wir uns die Dinge schön reden. Zum Beispiel dann, wenn wir ganz genau spüren, dass wir nicht mehr auf Herzenskurs sind und trotzdem lassen wir uns oft einfach weitertreiben.

Wir haben immer ein offenes Ohr, wenn die Nachbarin gerade mal wieder ihre “Rasentragödie” zum Besten gibt.

Wir haben vollstes Verständnis, wenn unsere Bekannten keine Zeit für uns haben, weil sie jetzt ganz dringend ihre Lieblingsserie schauen MÜSSEN (also wirklich, jetzt oder nie mehr!) oder das Auto DRINGEND (danach gibt es diese tollen Mikrofasertücher nicht mehr!) poliert werden muss.

…das mag jetzt ein wenig überspitzt klingen, nur genau diese Dinge sind die beste Ablenkung für uns.

Gewisse Dinge untersucht man nicht: man fürchtet zu sehr das Richtige zu finden (Otto Weiss)

Wir entfernen uns mehr und mehr von unseren Visionen und Wünschen und fragen uns gleichzeitig, warum es so anstrengend und harzig wird.

Dabei bemerken wir gar nicht, dass wir unsere Herzensverbindung aus den Augen verlieren, weil wir nur noch im Aussen rotieren. Wir versuchen krampfhaft den Erwartungen der anderen gerecht zu werden und unser Maximal-Bestes bei der Arbeit zu geben (wer auch immer weiss, wann genug wirklich genug ist- bitte melden, hab noch niemanden getroffen!)

Was könnte passieren, wenn wir heute mal nur nach Innen schauen? Ja genau, in unsere Innenwelt, da wo die Träume entstehen, wo die Fantasie ihren Lauf nehmen darf und wo Du auch wirklich Du sein kannst- ohne in irgendwelche Rollen zu schlüpfen.

Wir tun es nämlich ständig, dass ist mir noch gar nie so bewusst gewesen. Bis mich letzthin eine Bekannte darauf gebracht hat, dass so vieles von dem was wir im Alltag tun, einfach nur eine Rolle ist.

Wir spielen zum Beispiel, die Joggerin, den Hundehalter, die Geschäftsfrau und noch 1000 andere Rollen. Was ich damit meine? Überleg Dir mal, wie sieht eine Joggerin, ein Hundehalter oder eine Geschäftsfrau denn aus?

Hätte die Joggerin nicht ihre Sportkleidung, die Kopfhörer und den eleganten Flucht-Schritt, dann würden wir sie wohl nicht Joggerin nennen. Hätte der Hundehalter nicht in der einen Hand einen Robidog, an der anderen den Hund und um den Oberkörper die zweite Hundeleine, was wäre er dann?

Du siehst, worauf ich hinaus möchte. Es sind alles Rollen, in die wir tag-täglich schlüpfen und es macht ja auch Spass so viele Möglichkeiten zu haben…Und genau deshalb dürfen wir auch die Rolle des “authentischen Ich’s” wieder vermehrt übernehmen.

Egal ob wir passend gestylt sind, ob wir einen Anlass dazu haben oder nicht, wenn uns danach ist, dann dürfen wir doch einfach das tun was wir tun möchten- der oder die sein, die wir jetzt sein möchten!

Wir zensieren viel zu oft unser eigenes Leben, weil wir den Inhalt nicht für passend empfinden. So schieben wir die Dinge die uns wichtig sind hinaus und irgendwann…40 Jahre später, da bereuen wir es.

Wir fragen uns, weshalb wir nicht anders gehandelt haben oder dies und jenes nicht angegangen sind. Weisst Du, was daran das Schlimmste ist? Wir werden keine befriedigende Antwort finden, weil es keine gibt.

  • Wenn Du heute an einem Punkt stehst, von dem Du weisst, dass er dich daran hindert deine eigene Wahrheit zu leben- dann pack es jetzt an!
  • Wenn Du dich heute einsam und traurig fühlst, dann lerne dich zu lieben, gerade jetzt wo Du es so sehr brauchst.
  • Wenn Du ständig einem Ideal nachrennst, dass andere von Dir erwarten aber nicht Dir entspricht- dann lass es sein und entdecke deine Fähigkeiten und Talente.
  • Wenn Du immer wieder mehr in der Vergangeheit, statt im Hier und Jetzt lebst- dann kümmere dich darum, es wird Zeit Frieden zu schliessen.

Es ist eigentlich egal was Du tust, solange Du dich um dich und dein eigenes Leben kümmerst. Die Zeit ist ein Geschenk hier auf Erden und wir alle haben etwas gemeinsam:

Wir wissen nicht, wie viel wir davon noch haben…!

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Was denkst Du darüber, wer oder was hindert dich daran die Dinge so zu leben, wie Du es möchtest?

Ich freue mich über eure Kommentare und den Austausch hier 🙂

Alles Liebe

Graziella

4 Gedanken zu „Warum Du nicht 40 Jahre damit warten solltest…“

  1. Liebe Graziella,

    das hast du wirklich schon geschrieben! Leicht ist es ja nicht immer, dem eigenen Herzen zu folgen und das Leben nicht aufzuschieben sondern zu zelebrieren. Für mich war das auch lange schwierig, weil mir viele Ängste im Weg standen. Aber je mehr ich das mache, was mich wirklich glücklich macht, desto mehr merke ich: so sollte das Leben eigentlich immer sein! 🙂

    Liebe Grüße,
    Myriam

    1. Liebe Myriam,

      Herzlichen Dank für deine tollen Zeilen. Ja genau, so erlebe ich das auch…aus der Angst heraus, entsteht mehr und mehr die Freiheit. Bei sich sein, ICH sein, das Leben mit seinen Höhen und Tiefen zu zelebrieren und anzunehmen.

      Nicht einfach, aber die Mühe auf alle Fälle wert, gel?

      Liebe Grüsse,
      Graziella

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